Spenderauswahl und Samenqualität

Spenderauswahl

Die Auswahl eines geeigneten Samenspenders für die Patienten wird durch einen Arzt vorgenommen. Sie erfolgt stets individuell und richtet sich nach medizinisch-biologischen Merkmalen der Patienten. Wenn möglich, werden auch soziale Besonderheiten berücksichtigt

Die Anpassung (matching) zwischen Spender und Patienten erfolgt zunächst nach der Blutgruppe und Rhesusfaktor, um Rhesus-Inkompatibilität zu vermeiden. Zusätzlich soll die Auswahl einer geeignete Blutgruppe bei heterosexuellen Paaren die fehlende Verwandschaft zwischen dem Kind und dem Vater nicht sofort offenlegen. Es folgen weitere biologische Merkmale wie Größe, Augen, Haare, Habitus. Wenn möglich werden auch soziale Besonderheiten berücksichtigt.

Spender- und Samenqualität

Gesunden Nachwuchs zu zeugen hängt auch von der Qualität der Spermien ab. Bei der Spenderauswahl für die Behandlung mit Spendersamen wird daher äußerste Sorgfalt auf Auswahl der Spender und ihre Gesundheit gelegt.

 

Die Samenspende wird von vielen Gesetzen und Verordnungen geregelt. Das wichtigste im Hinblick auf die Samenqualität ist das Gewebegesetz, das u.a. im Arzneimittelgesetz (AMG) und dem Transplantationsgesetz (TPG) seine Anwendung findet. Deshalb ist es notwendig einen Samenspender u.a. sorgfältig auszusuchen, seine medizinische Geschichte und seinen Gesundheitstatus zu dokumentieren. Jede Samenspende muss medizinisch auf Infektionskrankheiten wie z.B. HIV und Hepatitis untersucht werden. Diese Daten werden für 30 Jahre in der Samenbank aufbewahrt.

Unsere Spender werden von den Ärzten der Praxis novum ausgewählt und untersucht. Es sind durchschnittliche, sozial angepasste, physisch und geistig gesunde Männer. Viele von ihnen befinden sich in der beruflichen oder universitären Ausbildung. Der medizinischen Untersuchung der Spenderanwärter geht ein ausführliches Arztgespräch voraus. Es wird eine vollständige Familienanamnese erhoben und insbesondere geprüft, ob bei den Männern oder in ihren Familien chronische Erkrankungen oder Erbkrankheiten vorliegen. Zusätzlich wird eine ausführliche Chromosomenanalyse durchgeführt.

 

Cryostore*-Samenspender werden bei jeder Samenspende auf Infektionskrankheiten untersucht. Spendersamen wird erst nach einer Quarantäne von über 180 Tagen und nur wenn zu diesem Zeitpunkt der Samenspender weiterhin frei von Infektionskrankheiten ist, freigegeben.

In besonderen Fällen, z.B. bei Spendern aus dem Mittelmeerraum, erfolgen Tests auf Erbkrankheiten wie beispielsweise Sichelzellenanämie, Thalassämie und Tay Sachs-Syndrom. 

 

Bei Patientinnen, die selbst Trägerinnen seltener genetischer Erkrankungen sind und damit ein besonderes Risiko für eine Erkrankungen des Kindes besteht, wenn auch der Spender Träger dieser Erkrankungen wäre, kann auf Wunsch der Patienten eine spezifische genetische Untersuchung beim Spender durchgeführt werden.

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