Kryokonservierung von weiblichen Keimzellen

Die Kryokonservierung von weiblichen Keimzellen wird aus drei Gründen durchgeführt: 

Im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung, um die Erfolgschancen auf ein Kind zu erhöhen, in dem man überzählige befruchtete Eizellen einfriert.

Vor einer Krebsbehandlung, bei der die Eierstöcke infolge der Bestrahlung und/oder Chemotherapie in Mitleidenschaft gezogen werden können.

 Aus nichtmedizinischen Gründen als sogenanntes "social freezing". Zunehmend (vor allem im Ausland) ziehen junge Frauen, die noch keinen Partner haben und der beruflichen Verwirklichung den Vorrang geben, vor der Familienplanung in Betracht, unbefruchtete Eizellen bzw. Eierstocksgewebe (Ovargewebe) einzugefrieren, um es in späteren Jahren, wenn die natürliche Fruchtbarkeit abgenommen hat, zu nutzen. Nähere Informationen zu "social freezing"erhalten sie auch hier.

Für weitere Fragen und genaue Informationen über Voraussetzungen, Behandlungsablauf und Kosten der Kryokonservierung wenden Sie sich bitte an:

Praxis novum Zentrum für Reproduktionsmedizin Essen-Duisburg

Tel. 0201 29429-0 Email: info@ivfzentrum.de

Unbefruchteter Eizellen werden bereits seit den 1980er Jahren erfolgreich kryokonserviert. Doch waren die Überlebensraten bis vor wenigen Jahren mit etwa 30-40% vergleichsweise niedrig. Durch die Einführung neuer Verfahren wie der Vitrifikation, bei der die Eizellen unter Zugabe von Gefrierschutzmitteln und durch direktes Eintauchen in den flüssigen Stickstoff (-196°C) ultraschnell tiefgefroren werden, können wir heute Überlebensraten von 80%-90% erzielen. Die daraus resultierenden Schwangerschaftschancen sind etwas geringer als die von "frischen" Eizellen.

Befruchtete Eizellen, auch PN-Stadien oder Vorkernstadien genannt, die bei IVF / ICSI entstehen, können sehr erfolgreich eingefroren werden. Die Überlebensrate liegt bei etwa 80%. Die Schwangerschaftsrate beträgt im Zentrum für Reproduktionsmedizin novum etwa 25% - 32% pro Embryotransfer (in Deutschland: ca. 18%).

Embryonen dürfen in Deutschland nur in Notfällen (EschG) eingefroren werden. Die Überlebensraten erreichen über 90%.

Ovargewebe kann erfolgreich eingefroren werden. Es wird vor einer
Tumorbehandlung entnommen und kann über Jahre kryogelagert werden. Nach Beendigung der Krebstherapie kann es rücktransplantiert werden. Vorausgesetzt, dass es keine Krebszellen enthält. Die ersten Kinder wurden nach Anwendung dieser Methode bereits 2004 geboren. Siehe auch Artikel.

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